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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#20591
07.05.2024 - 13:55 Uhr
Nicht, das ich Guirassy nicht schätzen würde, aber manchmal ist die Gerüchtelage schlimmer als ein Facebook- (oder X) Falsepost, und alles was grad erfolgreich ist, wird uns – und dem FCB ebenso – als Transfer sofort zugeschrieben.

Wäre interessant zu wissen, was die Mainstreammedien (und/oder auch den Beratern, die als Marktmittel die Postings bei den Reportern droppen lassen) alles noch so einfällt, bzgl. Zukäufen aus dem erfolgreichen Fundus von B04. Das nächste wird dann noch ein Goretzka von Bayern. Usw.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zeh-Lizenz am 07.05.2024 um 14:00 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#20592
07.05.2024 - 13:57 Uhr
Zitat von Flessa

Ich packs mal hier rein, da ich die aktuelle Diskussion aus dem "Zugänge mit Quelle" Fred weiterführen möchte.

Die Transferpolitik für die vorderste Offensiv-Reihe in den letzten Jahren ist wirklich eine absolut Katastrophe, sowohl finanziell, als auch taktisch.

Starten wir mal mit in der Saison 21/22. Jadon verlässt uns und der Ersatz dafür war Malen für 30mio. Ein - wie ich finde - toller Spieler, der ab eigentlich nicht im Ansatz als Ersatz für einen Sancho gelten sollte. Man hatte damals auch noch Haaland und Mouki als MS und als echte Flügelspieler JBG, Hazard und Knauff, wobei man Knauff und JBG nicht wirklich dazu zählen konnte. Sprich, man plante Malen tatsächlich als Sancho-Nachfolger ein, oder versuchte auf Roses bevorzugte 2-Stürmer umzustellen. Aber hier wurden schon 30mio falsch investiert.

1 Jahr später - Haaland verlässt uns. Adeyemi (30mio) und Haller (30mio) stossen zu uns. Mit Adeyemi ein zweiter Halbstürmer (ähnlich wie Malen) und Haller ein "echter" MS, der ebenfalls nicht ins das Spielsystem passt. Damit hatten wir dann für ca. 90mio 3 Spieler in vorderster Front, die eigentlich nicht ins System und auch nicht so richtig zueinander passen, denn mit einer Reihe aus Adeyemi-Haller-Malen hast du dann einfach 3 Abschlussspieler vorne drin, was sogar in der Rückrunde noch sehr gut funktionierte, aber in der Hinrunde mit Modeste (5mio), den man ebenfalls noch dazu holte, überhaupt gar nicht. Echte Flügelspieler hatte man weiterhin kaum und daher holte man im Winter noch den jungen Duranville dazu für 8.5mio.

Ein Jahr später - man stellt fest, dass man irgendwie doch nicht so richtig gut aufgestellt ist und holt Füllkrug mit dazu. 15mio für einen Spieler, der ebenfalls nicht ins System passt.

Man hat also über 3 Saisons ca. 120mio für die vorderste Reihe ausgegeben, um dann im Winter 23/24 festzustellen, dass man unbedingt noch Sancho leihen muss (was natürlich ein gute Entscheidung war).

Für 120mio Ablöse (das Gehalt kommt ja auch noch on top) hat man also:

- 2 Stossstürmer, die nicht ins System passen und kaum Weiterverkaufswert haben.
- 2 Halbstürmer, wobei einer sehr gut als Role Player agieren kann und der andere einfach auf Grund seiner hohen Klasse gut abliefert, aber beide eigentlich auch nicht optimal ins System passen
- 1 Leihspieler, auf dem sehr grosse Hoffnungen liegen, den man sich aber nicht mehr leisten kann, weil man viel zu viel Kohle verballert hat
- 2 junge "echte" Winger, die aber sehr wenig Spielzeit erhalten (bei einem davon wegen Verletzung)
- 2 hochtalentierte MS, die man aber auf Grund von......ja warum eigentlich.....überhaupt nicht ins Team eingebunden bekommt

Und nun plant man für den kommenden Sommer einen weiteren MS extern mit dazu zu holen. Wieder für 20mio+ und wieder jemand, den wir höchstwahrscheinlich nicht gut verkauft bekommen.

Das ist für mich wirklich ein absolutes Armutszeugnis und noch schlimmer als die Fehler, die man auf AV und im DM/ZM begangen hat.

Um weiter sinnlose Kosten zu vermeiden, würde ich persönlich wie folgt vorgehen:

- Füllkrug und Haller sollten uns verlassen und man müsste hier einfach so viel mitnehmen, wie nur irgendwie geht.
- Man sollte gar keinen neuen MS kaufen, sondern mit Malen und Mouki in die Saison gehen.
- Auf den Flügel geht man mit JBG, Sancho, Duranville und Adeyemi in die Saison
- Brunner kann dann je nach Entwicklung und Bedarf zwischen U23 und Bundesliga pendeln

So wäre man meines Erachtens spielerisch deutlich stärker unterwegs, würde sich erneute Kosten sparen und könnte die Einnahmen und das eingesparte Gehalt für andere Position nutzen.

Der Ansatz ist sicher auch nicht ganz ideal, würde meines Erachtens aber weiteren finanziellen Schaden so gut es geht vermeiden. Denn neben den Kosten mit Ablöse und Gehalt hat man ja auch noch sehr hohe Opportunitätskosten bei den jungen Spielern, die ihren Marktwert nicht steigern können, da sie nie bzw. kaum spielen. Auch das ist ein wichtiger Faktor für einen Verein wie den BVB.


Speziell was in der offensiven Dreierreihe stattgefunden hat, war ein finanzielles und sportliches Desaster. Adeyemi und Malen haben ihrer Qualitäten als Stürmer, aber nicht als Flügelspieler.
Haller war für mich auch ohne die schwere Erkrankung kein glücklicher Transfer, bei Füllkrug ist es ähnlich. Auch die Notlösung Modeste war ein Scheitern mit Ansage.

Fortgesetzt wurde diese schlechte Transferpolitik auf der LV (Bensebaini in - Guerreiro out) und DM (Festhalten an Can) Position, wobei hier sicherlich Terzic ein wichtiger Faktor gewesen ist.

Deshalb finde ich die Nicht-Beförderung von Kehl im Grunde die logische Konsequenz. Wirklich gut gepasst hat in den letzten Jahren nur der Transfer von Schlotterbeck und Ryerson, ansonsten würde ich ihm ein Transferzeugnis im Bereich "mangelhaft bis ungenügend" ausstellen.

Gleichzeitig stimmen mich die aktuellen Gerüchte noch nicht wirklich glücklich. Guirassy performt dieses Jahr überragend, aber wer nicht im Stuttgarter Kader? Bei einem Gehalt von 9-10 Mio und seinem Alter könnte er schnell der nächste Ladenhüter a la Meunier werden.

Der Lerma Transfer ist ein interessanter Deal, aber in 2 Jahren kann viel passieren. Freddy Adu galt bekanntlich auch mal als der nächste Superstar und man sieht was daraus geworden ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man den Eltern einen Job in Deutschland vermittelt hätte und ihn so bereits unmittelbar in die U19 geholt hätte.

Dennoch finde ich den Trend Richtung "Dortmund sucht den Superstar" sowie die die Inthronisierung von Ricken und Mislintat deutlich sinnvoller als die nächsten Ü28 Deals einzutüten oder irgendwelche mittelklassigen Bundesligaspieler zu verpflichten.

Sollte es am Ende wirklich die Transferkategorie Guirassy, Führich, Beste, Groß werden, wäre ich durchaus enttäuscht von Mislintat und Ricken, selbst wenn man dies durch das ein oder andere Talent anreichern würde.

Bei Sancho und Maatsen bin ich hin- und hergerissen. Ten Hag wird ManU verlassen, wieso sollte ManU dann Sancho für unter 45-50 Mio abgeben? Englische Vereine werden diese Summe sicherlich zahlen, aber ManU könnte Sancho sehr gut selber gebrauchen, speziell mit Ratcliffe und Wilcox erwarte ich einen Trend hin zu jungen Local Playern als Gerüst für die Mannschaft. Wilcox kennt Sancho übrigens sehr gut aus der City Akademie.
Maatsen ist eine tolle Bereicherung gewesen, aber auch keine 40 Mio wert. Selbst wenn man dieses Duo für 75-80 Mio bekommen würde, wäre mir persönlich ein zu großer Teil des Transferbudgets bereits aufgezehrt.

Ich erhoffe, dass mindestes 5 Spieler mit Stammplatzqualitäten verpflichtet werden:
- LV, RV, DM, LA/RA, ST

Ebenfalls wichtig ist, dass man die überbezahlten Durchschnittsspieler (Bensebaini, Haller, Özcan) abgeben wird und bei Talenten (Moukoko) nach sinnvollen Leihstationen (bspw. Stuttgart) sucht.

Fazit:
Die kommende Transferperiode ist richtungsweisend für Dortmund. Baut man die nächste Topelf auf, die um alle nationalen Titel mitspielen kann (ähnlich wie Leverkusen) oder ergänzt man die Elf marginal, ggf. durch Spieler der Marke Führich/Guirassy und läuft damit Gefahr im sportlichen Nirvana (Platz 4/5) zu verschwinden.
In jedem Fall positiv ist der Fokus auf junge Spieler (Lerma/ Wätjen). Ob Terzic diesen Trend mitgeht, bleibt abzuwarten. Gegen Augsburg ist Terzic quasi zu seinem Glück gezwungen worden.
Mislintat und Ricken sind sicherlich Upgrades zu Watzke und Kehl, aber nun geht es darum, dass man sich nicht von einzelnen Highlights (Bayern, Atletico, Paris) blenden lässt und jeden Stein umdreht wie man den Kader wieder nachhaltig konkurrenzfähig machen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Patty am 07.05.2024 um 14:06 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#20593
07.05.2024 - 14:07 Uhr
Mir fehlt noch die Einschätzung, dass Sabitzer endlich in den Lauf kommt. Aber ja, er ist nu auch schon in der ü30-Riege. Aber der Einkauf hat sich durch das Atletico Spiel (und einige mehr) amortisiert, und nicht so eine Kaderleichen wie andere.

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BVB - Transferpolitik |#20594
07.05.2024 - 14:13 Uhr
Zitat von Krisl
An sich bin ich voll dafür, wieder junge Talente zu holen. Wie auch zB einen 16-jährigen wie Lerma für knapp 10 Mio.

Ich bin nur etwas überrascht darüber, dass man ausgerechnet in der jetzigen Situation 10 Mio ausgibt für einen Spieler, von dem man frühestens in 2-3 Jahren einen Impact erwarten kann.

Da frage ich mich, wie viel Transferbudget der BVB im Sommer zur Verfügung hat. Angesichts der ganzen Baustellen, die es im Kader gibt und angesichts dessen, dass man absehbar wenig Geld aus Verkäufen generieren wird (und insofern zu erwarten ist, dass man diesen Sommer nicht endlos Transferbudget zur Verfügung haben wird), wirken 10 Mio für einen 16-jährigen, der erstmal die nächsten zwei Jahre keine Rolle spielen wird, wie ziemlicher Luxus.


So wie ich es verstanden habe, kann es bis zu 10 mio werden.
Gehe davon aus, dass ein großer Teil der Ablöse Erfolgs und an seine Spielzeit bei den Profis bezogen ist
BVB - Transferpolitik |#20595
07.05.2024 - 14:52 Uhr
Zitat von Jeffster09
Zitat von Krisl

An sich bin ich voll dafür, wieder junge Talente zu holen. Wie auch zB einen 16-jährigen wie Lerma für knapp 10 Mio.

Ich bin nur etwas überrascht darüber, dass man ausgerechnet in der jetzigen Situation 10 Mio ausgibt für einen Spieler, von dem man frühestens in 2-3 Jahren einen Impact erwarten kann.

Da frage ich mich, wie viel Transferbudget der BVB im Sommer zur Verfügung hat. Angesichts der ganzen Baustellen, die es im Kader gibt und angesichts dessen, dass man absehbar wenig Geld aus Verkäufen generieren wird (und insofern zu erwarten ist, dass man diesen Sommer nicht endlos Transferbudget zur Verfügung haben wird), wirken 10 Mio für einen 16-jährigen, der erstmal die nächsten zwei Jahre keine Rolle spielen wird, wie ziemlicher Luxus.


So wie ich es verstanden habe, kann es bis zu 10 mio werden.
Gehe davon aus, dass ein großer Teil der Ablöse Erfolgs und an seine Spielzeit bei den Profis bezogen ist


Exakt so habe ich es auch gelesen. Ein geringer einstelliger Millionenbetrag wird wohl direkt fällig, der Rest wird wohl erst nach seinem vollzogenen Transfer zum BVB über Boni + Weiterverkaufsbeteiligungen fließen.

Sich jetzt ein Toptalent für 2-3 Millionen zu sichern und im schlimmsten Fall bis zu 10 Millionen zu zahlen, sehe ich nicht als Problem. Schwierig wird es, wenn man dies für 5-6 Talente jede Saison machen würde, aber gerade bei den Südamerikanern werden sonst so schnell hohe Summen verlangt, dass eigentlich nur noch die erste Riege (Real, Barca und Co.) Zugriff haben.
Vllt hat Mislintat auch wieder ein Supertalent gefunden und direkt den Deckel drauf gemacht. Problematiken sehe ich hier erstmal nicht. Schwierig würde es jedoch sein, wenn wir uns damit kurzfristig wichtige Transfers verbauen (eher unwahrscheinlich).
BVB - Transferpolitik |#20596
07.05.2024 - 16:28 Uhr
Zitat von Krisl


Nun ist natürlich nicht jeder Bundesliga-Transfer schlecht, und einige von denen haben dem BVB auch weitergeholfen.
Aber das hier in diesem Umfang ist lächerlich. Die Transferpolitik des Vereins fast ausschließlich darauf auszurichten, was man aus der Bundesliga so kennt an Spielermaterial, das kannst du nicht im Ernst im 21. Jahrhundert bringen. Es gibt so viele gute Ligen, so einen großen Markt an guten Spielern, so viele Ressourcen für weltweit tätige Scouting-Abteilungen - und Kehl & Co erwecken den Eindruck, dass die Transferpolitik eines der größten europäischen Vereine nach dem Prinzip „Sky Bundesliga-Konferenz“ funktioniert.

Das geht nicht. Man muss wieder den Blick weiten, in andere Ligen, anstatt ständig diese „etwas über Durchschnitt“ Spieler mittleren Alters aus der Bundesliga zu verpflichten. Diese „Man-weiß-was-man-bekommt“ Spieler (und zwar bekommt man Mittelmaß).


Natürlich sind solche Buli-Transfers meist unkreativ, oft teurer als nötig und/oder das Entwicklungspotential ist fast komplett ausgeschöpft.
Alles unschön, nicht ideal, aber kein Weltuntergang.
Das riesige Problem liegt darin, dass man Spieler verpflichtet, die jeder "Konferenzgucker" einigermaßen einschätzen kann und trotzdem völlig daneben liegt.
Man kauft Spieler die bei anderen Vereinen (gerade) funktionieren oder funktioniert haben, hinterfragt aber zu keinem Zeitpunkt warum und wundert sich dann, weshalb sie bei uns nicht auf dem Niveau (oder noch besser) performen.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen dann eher mal mehr "Buli-Konferenz" gucken.
BVB - Transferpolitik |#20597
07.05.2024 - 20:02 Uhr
Zitat von Day92
Zitat von Krisl

Nun ist natürlich nicht jeder Bundesliga-Transfer schlecht, und einige von denen haben dem BVB auch weitergeholfen.
Aber das hier in diesem Umfang ist lächerlich. Die Transferpolitik des Vereins fast ausschließlich darauf auszurichten, was man aus der Bundesliga so kennt an Spielermaterial, das kannst du nicht im Ernst im 21. Jahrhundert bringen. Es gibt so viele gute Ligen, so einen großen Markt an guten Spielern, so viele Ressourcen für weltweit tätige Scouting-Abteilungen - und Kehl & Co erwecken den Eindruck, dass die Transferpolitik eines der größten europäischen Vereine nach dem Prinzip „Sky Bundesliga-Konferenz“ funktioniert.

Das geht nicht. Man muss wieder den Blick weiten, in andere Ligen, anstatt ständig diese „etwas über Durchschnitt“ Spieler mittleren Alters aus der Bundesliga zu verpflichten. Diese „Man-weiß-was-man-bekommt“ Spieler (und zwar bekommt man Mittelmaß).


Natürlich sind solche Buli-Transfers meist unkreativ, oft teurer als nötig und/oder das Entwicklungspotential ist fast komplett ausgeschöpft.
Alles unschön, nicht ideal, aber kein Weltuntergang.
Das riesige Problem liegt darin, dass man Spieler verpflichtet, die jeder "Konferenzgucker" einigermaßen einschätzen kann und trotzdem völlig daneben liegt.
Man kauft Spieler die bei anderen Vereinen (gerade) funktionieren oder funktioniert haben, hinterfragt aber zu keinem Zeitpunkt warum und wundert sich dann, weshalb sie bei uns nicht auf dem Niveau (oder noch besser) performen.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen dann eher mal mehr "Buli-Konferenz" gucken.


Mein Vorschlag, man gewinnt einfach die Champions League und auf einmal sind Can, Füllkrug, Sabitzer, Bensebaini, Adeyemi, Wolf und Co die heißesten Aktien in ganz Europa. Wenn aus der PL dann die die 50 Mio Gebote ins Haus flattern, schnell abkassieren und Mislintat machen lassen.tongue
BVB - Transferpolitik |#20598
11.05.2024 - 14:47 Uhr
Ich bin gespannt, wie wir den Sommer angehen werden. Ich finde es super, dass man sich um Maatsen und Sancho bemühen möchte und hoffe natürlich, dass es klappt. Wenn man dabei noch die Preise drücken kann oder ggf. eine erneute Leihe + KP sichert, wäre das super. Jedoch habe ich die Befürchtung, dass dies beide Transfers sehr weit nach hinten schieben wird, falls sich Chelsea und ManU überhaupt drauf einlassen sollten.

Dies birgt natürlich das Risiko, dass wir Sancho oder Maatsen letztendlich doch nicht bekommen, wenn ein anderer, finanzstärkerer Club vorbeischaut und Alternativen im späten Sommer bereits weitestgehend abgegrast sind.
Aus dem Grund hoffe ich, dass wir neben Sancho noch einen weiteren Offensivspieler holen, vor allem, falls Malen verkauft werden sollte. Optimal wäre dabei natürlich jemand wie Doué, der sowohl auf der 10, als auch auf dem Flügel spielen könnte.
Auch auf der LV-Position müssen wir aufpassen, dass wir am Ende nicht nur mit Bensebaini dort stehen. Deshalb bin ich ebenfalls gespannt, wie es mit Rothe weitergeht. Evtl. könnte sich eine weitere Leihe verzögern, bis Maatsen durch ist.
BVB - Transferpolitik |#20599
12.05.2024 - 13:19 Uhr
Zitat von Ballzumir
Zitat von Day92

Zitat von Krisl

Nun ist natürlich nicht jeder Bundesliga-Transfer schlecht, und einige von denen haben dem BVB auch weitergeholfen.
Aber das hier in diesem Umfang ist lächerlich. Die Transferpolitik des Vereins fast ausschließlich darauf auszurichten, was man aus der Bundesliga so kennt an Spielermaterial, das kannst du nicht im Ernst im 21. Jahrhundert bringen. Es gibt so viele gute Ligen, so einen großen Markt an guten Spielern, so viele Ressourcen für weltweit tätige Scouting-Abteilungen - und Kehl & Co erwecken den Eindruck, dass die Transferpolitik eines der größten europäischen Vereine nach dem Prinzip „Sky Bundesliga-Konferenz“ funktioniert.

Das geht nicht. Man muss wieder den Blick weiten, in andere Ligen, anstatt ständig diese „etwas über Durchschnitt“ Spieler mittleren Alters aus der Bundesliga zu verpflichten. Diese „Man-weiß-was-man-bekommt“ Spieler (und zwar bekommt man Mittelmaß).


Natürlich sind solche Buli-Transfers meist unkreativ, oft teurer als nötig und/oder das Entwicklungspotential ist fast komplett ausgeschöpft.
Alles unschön, nicht ideal, aber kein Weltuntergang.
Das riesige Problem liegt darin, dass man Spieler verpflichtet, die jeder "Konferenzgucker" einigermaßen einschätzen kann und trotzdem völlig daneben liegt.
Man kauft Spieler die bei anderen Vereinen (gerade) funktionieren oder funktioniert haben, hinterfragt aber zu keinem Zeitpunkt warum und wundert sich dann, weshalb sie bei uns nicht auf dem Niveau (oder noch besser) performen.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen dann eher mal mehr "Buli-Konferenz" gucken.


Mein Vorschlag, man gewinnt einfach die Champions League und auf einmal sind Can, Füllkrug, Sabitzer, Bensebaini, Adeyemi, Wolf und Co die heißesten Aktien in ganz Europa. Wenn aus der PL dann die die 50 Mio Gebote ins Haus flattern, schnell abkassieren und Mislintat machen lassen.tongue


Das wäre ein Traum, aber es hat durchaus Gründe, dass es diese Angebote aktuell nicht gibt. Denn jeder dieser Spieler zeigt nach einem guten Spiel direkt wieder paar schlechte Spiele.
Es hängt für mich aber auch von Mislintat und Terzic ab. Sagt man diesen Spielern klipp und klar, dass diese keine Zukunft beim BvB haben, wird sich der jeweilige Berater eher mit Alternativen beschäftigen als wenn man davon ausgeht, dass man ein Faktor sein könnte.

Wenn man diverse Gerüchte zusammensetzt, scheinen vor allem diese Spieler Streichkandidaten zu sein:
- Haller
- Moukoko
- Wolf
- Reus (fix)

Ich persönlich würde diese Liste aber um diese Spielern erweitern:
- Adeyemi
- Malen (je nach Angebot - aufgrund der guten Spiele halte ich aktuell eine 40+ Mio Ablöse für realistisch)
- Nmecha (er wird vermutlich überhaupt keinen Markt haben)
- Özcan
- Bensebaini
- Süle
- Can
- Füllkrug

Speziell Can und Füllkrug werden zu 99.9 % beim BvB bleiben und als Back-Up Spieler sind diese evtl. sogar sinnvoll, wobei Süle und Can natürlich viel zu teuer als Bankspieler sind. Leihspielern wie Reyna, Rothe und Coulibaly würde ich sogar noch eine neue Chance geben. Auch bei Wätjen hoffe ich auf mehr Spielzeit in der ersten Mannschaft.

Ich denke nicht, dass der Kaderumbruch massiv ausfallen wird, was ich allerdings bereits für den ersten schwerwiegenden Fehler von Ricken / Mislintat sehen würde. Sollte es am Ende nur auf 4-5 Neuzugänge wie Guirassy, Führich, Sancho, Maatsen, Cardoso (Betis) hinauslaufen, wäre ich durchaus von der Transferpolitik unter Mislintat enttäuscht.
BVB - Transferpolitik |#20600
12.05.2024 - 20:44 Uhr
Zitat von Patty
Zitat von Ballzumir

Zitat von Day92

Zitat von Krisl

Nun ist natürlich nicht jeder Bundesliga-Transfer schlecht, und einige von denen haben dem BVB auch weitergeholfen.
Aber das hier in diesem Umfang ist lächerlich. Die Transferpolitik des Vereins fast ausschließlich darauf auszurichten, was man aus der Bundesliga so kennt an Spielermaterial, das kannst du nicht im Ernst im 21. Jahrhundert bringen. Es gibt so viele gute Ligen, so einen großen Markt an guten Spielern, so viele Ressourcen für weltweit tätige Scouting-Abteilungen - und Kehl & Co erwecken den Eindruck, dass die Transferpolitik eines der größten europäischen Vereine nach dem Prinzip „Sky Bundesliga-Konferenz“ funktioniert.

Das geht nicht. Man muss wieder den Blick weiten, in andere Ligen, anstatt ständig diese „etwas über Durchschnitt“ Spieler mittleren Alters aus der Bundesliga zu verpflichten. Diese „Man-weiß-was-man-bekommt“ Spieler (und zwar bekommt man Mittelmaß).


Natürlich sind solche Buli-Transfers meist unkreativ, oft teurer als nötig und/oder das Entwicklungspotential ist fast komplett ausgeschöpft.
Alles unschön, nicht ideal, aber kein Weltuntergang.
Das riesige Problem liegt darin, dass man Spieler verpflichtet, die jeder "Konferenzgucker" einigermaßen einschätzen kann und trotzdem völlig daneben liegt.
Man kauft Spieler die bei anderen Vereinen (gerade) funktionieren oder funktioniert haben, hinterfragt aber zu keinem Zeitpunkt warum und wundert sich dann, weshalb sie bei uns nicht auf dem Niveau (oder noch besser) performen.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen dann eher mal mehr "Buli-Konferenz" gucken.


Mein Vorschlag, man gewinnt einfach die Champions League und auf einmal sind Can, Füllkrug, Sabitzer, Bensebaini, Adeyemi, Wolf und Co die heißesten Aktien in ganz Europa. Wenn aus der PL dann die die 50 Mio Gebote ins Haus flattern, schnell abkassieren und Mislintat machen lassen.tongue


Das wäre ein Traum, aber es hat durchaus Gründe, dass es diese Angebote aktuell nicht gibt. Denn jeder dieser Spieler zeigt nach einem guten Spiel direkt wieder paar schlechte Spiele.
Es hängt für mich aber auch von Mislintat und Terzic ab. Sagt man diesen Spielern klipp und klar, dass diese keine Zukunft beim BvB haben, wird sich der jeweilige Berater eher mit Alternativen beschäftigen als wenn man davon ausgeht, dass man ein Faktor sein könnte.

Wenn man diverse Gerüchte zusammensetzt, scheinen vor allem diese Spieler Streichkandidaten zu sein:
- Haller
- Moukoko
- Wolf
- Reus (fix)

Ich persönlich würde diese Liste aber um diese Spielern erweitern:
- Adeyemi
- Malen (je nach Angebot - aufgrund der guten Spiele halte ich aktuell eine 40+ Mio Ablöse für realistisch)
- Nmecha (er wird vermutlich überhaupt keinen Markt haben)
- Özcan
- Bensebaini
- Süle
- Can
- Füllkrug

Speziell Can und Füllkrug werden zu 99.9 % beim BvB bleiben und als Back-Up Spieler sind diese evtl. sogar sinnvoll, wobei Süle und Can natürlich viel zu teuer als Bankspieler sind. Leihspielern wie Reyna, Rothe und Coulibaly würde ich sogar noch eine neue Chance geben. Auch bei Wätjen hoffe ich auf mehr Spielzeit in der ersten Mannschaft.

Ich denke nicht, dass der Kaderumbruch massiv ausfallen wird, was ich allerdings bereits für den ersten schwerwiegenden Fehler von Ricken / Mislintat sehen würde. Sollte es am Ende nur auf 4-5 Neuzugänge wie Guirassy, Führich, Sancho, Maatsen, Cardoso (Betis) hinauslaufen, wäre ich durchaus von der Transferpolitik unter Mislintat enttäuscht.


Entäuscht?? das wäre ja schon ein Traum, wenn man all diese verpflichten würde! wird aber nicht passieren, ich denke , viel wird nicht passieren... Ein Topstürmer ist auf alle Fälle notwendig!Haller und Mou müssen verkauft werden, die sind viel zu teuer im Unterhalt und zeigen absolut nix!
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